education

Installation view
Akdeniz Graf wurde als eine der grossen malerischen Entdeckungen ( Niklaas Maak FAZ 16.01.2003 ) gepriesen anlässlich der Uebersichtsausstellung, Deutschemalereizweitausenddrei 2003, im Frankfurter Kunstverein. Seitdem folgten eine Reihe von Solo- und Gruppenausstellungen in Düsseldorf, Amsterdam, Istanbul, London, und ihre Werke haben Eingang gefunden in Museums- sowie Privatsammlungen.

Untitled, 2005, acrylic/canvas, 200x220 cm
Zum ersten mal in der Schweiz zeigen wir Malereien von Yesim Akdeniz Graf. Unter dem Titel EDUCATION zeigen wir Bilder aus unterschiedlichen Werkreihen zB Visiona Teorema und open space (Art Cologne), 2005.

Installation view
Die Bildwelten von Akdeniz Graf bewegen sich in fast surreal anmutenden Räumen, es werden Verbindungen zwischen traditionellen Gestaltungen und Wahrzeichen der Moderne sichtbar.
“ Es fängt immer damit an, dass ich von etwas begeistert bin... so zBsp Art Déco Architektur, oder Hollywood Situationskomödien, Möbeldesign, Mode ....ich gehöre ganz und gar zur Pop-Kultur... ich wähle Dinge wegen ihres Aussehens aber auch wegen der Ideen, die sie repräsentieren...“ Und so beantwortet Akdeniz Graf die Frage nach ihren Themen, nach ihren Motiven. ..“Bilder sind Metaphern der Geschichten, die mich interessieren...ich entwickle eine gewisse Logik für meine Bilder und löse sie dann im selben wieder auf...die Auflösung öffnet den Weg zu etwas anderem...“

M, 2006, acrylic/canvas, 220x240 cm
So finden sich kulturelle Muster aus unterschiedlichen Kontexten - westliche Architektur und Malerei des 20. Jahrhunderts, religiösen Ursprüngen entstammende islamische Ornamentik, politische Ikonografie und eine filmisch anmutende Dramatik...
Yesim Akdeniz Graf wurde 1978 in Izmir geboren und hat in Düsseldorf, wo sie heute auch lebt und arbeitet, von 1997-2002 an der Kunstakademie studiert. Anschliessend wurde sie für das Postgraduate-Recidency-Program „De Ateliers“ in Amsterdam, 2002-04, eingeladen.
Katalog: Yesim Akdeniz Graf. Ed Galerie Fons Welters, 2005, A'dam. Text: Kathleen Rahn und Dominic van den Boogerd (Gespräch mit Künstlerin).
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